Seit einigen Jahren beobachten Eltern und LehrerInnen, dass die geänderten Lebens- und Lernbedingungen Kindern und Jugendlichen zunehmend Schwierigkeiten bereiten. Damit wächst auch das Bedürfnis nach psychosozialer Beratung. Neben den alltäglichen Aufgaben in der Schule ist aber eine solche Beratung von LehrerInnen kaum zu leisten. Deshalb gibt es an unserer Schule seit einigen Jahren die Funktion einer speziell dafür ausgebildeten Beratungslehrerin/Therapeutin, einer Dipl. Pädagogin/ systemische Beraterin und zwei Dipl. Sozialpädagogen. Sie haben die Aufgabe, Eltern und SchülerInnen im Hinblick auf Schullaufbahn, bei Lern- und Leistungsstörungen, bei Verhaltensauffälligkeiten und bei persönlichen Problemen zu beraten.
So wird die allgemeine Beratungstätigkeit an unserer Schule ergänzt, erweitert und verstärkt und ist dadurch ein wichtiges Element unseres Schulprogramms.
In der psychosozialen Beratung ist es durch freiwillige und offene Gespräche, die ohne Zeitdruck und ohne Wertung zwischen Ratsuchenden und dem Beratenden geführt werden, möglich, gemeinsam Lösungen zu erarbeiten. Ziel ist es, die Selbständigkeit und Eigenverantwortlichkeit der Betroffenen zu stärken und Hilfe zur Selbsthilfe anzubieten. Eine Beratung bietet somit die Möglichkeit, massive Probleme erst gar nicht entstehen zu lassen, vorhandene zu lösen oder Unterstützung bei wichtigen Entscheidungen zu geben.
Die psychosoziale Beratung in der Schule arbeitet streng vertraulich (Schweigepflicht!), für Ratsuchende kostenlos und unabhängig von der sonst schultypischen Leistungsbeurteilung.
Darüber hinaus knüpft der Berater mit einem entsprechenden Auftrag der Ratsuchenden Kontakte zu Klassen- und FachlehrerInnen, Eltern und zu regionalen Beratungs- und Therapieeinrichtungen.
Die Beratungsangebote an unserer Schule lassen sich grob in drei Schwerpunkte aufteilen:
Bei folgenden Problemen:
Erreichbar sind wir im Beratungsraum Raum 222, im SPADS-Büro Raum 224 und ab Mittags 12.30 Uhr in der Oase.